Entmagnetisieren auf einem Schwimmponton in Polen

Degaussing on a floating pontoon | Goudsmit Magnetics

Unser Entmagnetisierungsexperte Roy van der Heijden wurde wegen des folgenden Problems angerufen: Unerwünschter Magnetismus auf einem Schwimmponton in Polen. Wir wurden gefragt, ob Goudsmit dieses Problem lösen konnte. Ein Ponton ist eine Plattform oder eine Schubeinheit, die etwas trägt. In diesem Fall einen Kran, der Betonblöcke mit einem Gewicht von 1,3 Millionen Kilo heben musste.

Die Betonblöcke wurden an Land hergestellt und der Kran musste diese auf den Ponton heben. Die Betonblöcke waren für eine Autobahn bestimmt, die über das Wasser um die Insel La Réunion gebaut werden sollte. Der Kran sollte die Betonblöcke an der richtigen Stelle auf dem Meeresboden ablegen. Eine herausfordernde Aufgabe.
 

Magnetische Schienen schweiẞen
Der Magnetismus befand sich in den Schienen bzw. Laufschienen, auf denen der Kran fährt. Schienen von gut 12 Metern Länge. Es mussten vier von diesen Schienen im Unterpulverschweißverfahren aneinandergeschweißt werden. Das ging allerdings nicht, denn die Schienen verfügten über einen Restmagnetismus und dadurch wurde der Schweißbogen abgelenkt.

Wir bekamen einen Anruf vom niederländischen Kranlieferanten, der diese Aufgabe zusammen mit dem Schienenlieferanten erledigen sollte. Er fragte sich, ob es möglich wäre, den Magnetismus auf die Weise zu entfernen, wie es auf unserer Website beschrieben ist. Das schien in seinen Augen Hokuspokus zu sein, bis unser Entmagnetisierungsexperte Roy das Verfahren erklärte. Dann war er überzeugt, dass es doch möglich wäre!

 

Die Lösung
Roy erzählt: „Als ich mit meinem Kabel und dem Gerät ankam, um den Magnetismus zu entfernen, sahen alle wie vom Donner gerührt zu. Meine Sachen wurden mit dem Kran auf 35 Meter Höhe gebracht ebenso wie die Stromversorgung. Das war ein großer Aufwand, um das alles hinzubekommen! Ich habe zuerst eine Messung durchgeführt. Die magnetische Flussdichte lag um die 200 Gauss.

Das ist viel zu hoch, um schweißen zu können. Anschließend habe ich das Kabel um die Schienen gewickelt. Das hat gerade so gepasst. Danach habe ich Strom auf das Kabel gegeben, ein abbauender Entmagnetisierzyklus. Der Magnetismus sank innerhalb kurzer Zeit auf 40 Gauss. Damit kann man schweißen!“

Haben Sie ein Problem mit unerwünschtem Magnetismus? Rufen Sie uns an unter +31 (0)40 221 32 83 oder senden Sie eine E-Mail an info@goudsmit-deutschland.de