Applikation

Stärke & Mehl

Bei der Ernte von Kartoffeln, Körnern, Getreide, Weizen oder Gerste können große Metallpartikel mit vom Feld kommen. Auch bei der Verarbeitung zu Stärke oder Mehl können kleine Eisen- oder Edelstahlverschleißteile aus den Verarbeitungsmaschinen in Ihr Produkt gelangen.

Magnete spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Stärke & Mehl und verhindern Schäden an den Mahlwerken sowie kostspielige Produktionsausfälle und Produktrückrufe.

Industrial flour production plant | Goudsmit Magnetics

Kartoffelstärke

Ein Überbandmagnet trennt die großen Teile aus der Kartoffelernte, bevor die Weiterverarbeitung zu Kartoffelprodukten, wie z.B. Stärke, erfolgt.

Nach der ersten Trennung werden die Kartoffeln gewaschen und mit einer Raspel fein zerkleinert. Dabei entsteht nasser, flüssiger Kartoffelschaum. Bei der Feinzerkleinerung können die Zähne einer Raspel ausbrechen.

Um diese zu entfernen, setzen große Kartoffelverarbeiter Goudsmit Magnetfilter in ihre Druckleitungen ein.

Potato starch | Goudsmit Magnetics*

Potato starch

Mais- und Reisstärke

Bei der Verarbeitung von Getreide, z.B. Weizen, Gerste, Reis oder Mais zu Stärke, können Metallpartikel wertvolle Walzenmühlen beschädigen. Dies führt zu Schäden an den Mahlwerken und damit zu kostspieligen Produktionsausfällen.

Noch kostspieliger wird es, wenn dieses Produkt beim Kauf durch den Verbraucher mit unerwünschten Eisenpartikeln endet. Dies führt zu Schadensersatzansprüchen oder Produktrückrufen.

Pressure line magnetic filter for flour | Goudsmit Magnetics *

Pressure line magnetic filter for flour

Stärke für Medikamente

Stärke wird auch in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt, als Zusatz für Tabletten oder Puffer für Atemwegsmedikamente.

Diese bestehen oft nur zum Teil aus dem eigentlichen Wirkstoff. Der Rest besteht aus Stärke oder Milchpulver, um der Pille Struktur zu geben und die Dosierung zu kontrollieren.

Stärke hat wenig Nebenwirkungen; ein Vorteil gegenüber Milchpulver, auf das viele Menschen allergisch reagieren. Metallteile wie Eisen, aber auch AISI 304 und 316L kommen für diese Anwendungen überhaupt nicht in Frage.

Magnete spielen in drei Phasen der Verarbeitung eine wichtige Rolle: direkt nach der Extraktion, während des Prozesses und als Endkontrolle, kurz vor der Verpackung.

Dies garantiert ein eisenfreies Endprodukt und verhindert Produktionsausfälle, Reklamationen und Produktrückrufe.

Metallteile können auf drei Arten in den Prozess gelangen

1. Während der Entnahme

Unmittelbar nach der Annahme solcher Produkte in Silos oder anderen Lagern erfolgt die gröbste Metallabscheidung durch Magnettrommelscheider. Diese befinden sich am Anfang der Prozesslinie.

Das Produkt wird dann weiterverarbeitet und gereinigt, bevor es in Mahlmühlen landet.

2. Während der Verarbeitung

Während der Verarbeitung und Reinigung können lose Metallpartikel, wie z. B. Fertigungsteile, in den Produktstrom gelangen. Um dies zu verhindern, empfehlen wir, einen Cleanflow-Magneten vor der Mühle zu platzieren.

So wird sichergestellt, dass er nicht durch verirrte Eisenteile zerbrochen wird und einen kostspieligen Produktionsstopp verursacht.

3. Nach der Schleifmühle

Strengere Anforderungen in der Lebensmittelindustrie erfordern die Kontrolle und Vermahlung der Mühle durch einen Magneten. Dies sichert ein qualitativ hochwertiges Endprodukt und verhindert Schadensersatzansprüche von Kunden und Verbrauchern sowie Produktrückrufe.

Der Magnet, der sich in diesem Bereich in der Prozesslinie befindet, trennt die feinen Eisen- aber auch Edelstahlpartikel bei 30 µm aus dem Produktstrom. Maisstärke hat eine fettige Struktur und fließt nicht richtig. Es kann zu Brückenbildung an den Magnetstäben kommen. Hierfür empfehlen wir rotierende Cleanflow-Magnete, die eine kreisförmige Bewegung ausführen und so dafür sorgen, dass die fetthaltige Maisstärke keine Ablagerungen auf den Stäben hinterlassen kann.

Dabei werden die Magnete kurz vor der Stelle platziert, an der die Produkte eingetütet oder verpackt werden, bevor sie in Big Bags gelegt werden.

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