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Künstler baut Gravitationstisch mit Goudsmit Elektromagnet

Vor Kurzem hat der Künstler Jolán van der Wiel einen fünfjährigen Traum in die Tat umgesetzt. Mit Hilfe einer Reihe von Mitarbeitern und einem Elektromagneten von Goudsmit Magnetics aus dem niederländischen Waalre baute er einen Tisch aus einem Stück, der vollständig aus flüssigem Kunstharz und 250 Kilo Metallpulver besteht. Das machte er im Auftrag des Groninger Museums für das der Künstler vorher schon den Gravitationsbarhocker erschuf, der auch in verschiedenen Ländern ausgestellt wurde. Der Tisch hat einen Durchmesser von 1,3 m, ist 0,75 m hoch und wiegt gut 400 Kilo

 

Jolan Gravitationstisch

 

Vorbereitung

Bevor das letztendliche Projekt begann, wurde zuerst ein Test durchgeführt, bei dem nur Metallpulver verwendet wurde. In dem Test stellte sich heraus, dass der Behälter in den die Kunstharz-Metallpulvermischung kam, an der Unterseite mit Magneten versehen werden musste. Das war notwendig, um dem Tisch letztendlich die richtige Höhe von 0,75 m zu geben. Wissen über Elektromagnetismus war eine Grundvoraussetzung, da der Tisch langsam hochgezogen werden und der Magnet 24 Stunden lang eingeschaltet bleiben musste, damit der Aushärtungsprozess erfolgen konnte. Das ist keine übliche Einschaltdauer für einen Magneten, da dieser normalerweise in einem Prozess mit kurzer Einschaltdauer Objekte aufnimmt und wieder loslässt. Die Elektroexperten Joost Schutte und Marcel van Weert von Goudsmit waren in die Vorbereitungen einbezogen. Es wurde ein geschweißter Behälter aus nicht-magnetischem Material auf eine Palette gelegt unter die Permanentmagnete gelegt wurden. Zwischen Elektromagnet und Produkt kam eine Edelstahlplatte. Das Mischen des Kunstharzes mit Eisenpulver war sehr wichtig. Dies musste schnell und in kleinen Batches erfolgen, weil der Kunststoff ansonsten zu schnell aushärtet. Dazu waren 15 Personen erforderlich.

 

Jolán Gravitationstisch 3

Groninger Museum

Letztendlich ist das Ergebnis ein magnetischer Tisch, der aus Stalaktiten aus Kunststoff besteht. Bald wird er als magnetisches Projekt im Groninger Museum ausgestellt, neben dem Gravitationshocker, den der Künstler schon früher gebaut hat.

Hier sehen sie den Prozess im Film: https://youtu.be/GQ6eb2Ds98U


Jolan.Gravitationstisch 4